Alle Jahre wieder überrennen zigtausend Menschen im Frühjahr die Bonner Altstadt. Das Ziel: DAS Foto der KirschblüteBonn, die dort für ein paar Tage im Jahr mehrere Straßen in prächtige rosafarbene Alleen verwandeln.
Auch wenn es mir dort eigentlich immer viel zu überlaufen ist und es eigentlich auch schon DAS Kirschblütenfoto gibt – in mehrfacher Ausführung -, zieht es mich trotzdem selbst auch alle Jahre wieder mit der Kamera hin.
Diesmal habe ich viel mit Langzeitbelichtung gearbeitet. So wirkt es (zum Teil) fast, als wäre ich alleine da gewesen.
War ich aber natürlich nicht ;).
Mit dabei: Meine regelmäßigen Fototour-Begleiter Chris (mit Rucksack und Zeitung) und Freddy (mit pinken Socken und Flamingo) … und natürlich noch ganz viele andere Menschen, die sich hier und da mal ins Foto gesneaked haben.










Danke Freddy für diese Homage an René Magritte’s „Der Sohn des Menschen“ mit mir inmitten der KiBo 2019.
Sidefact:
Die Kirschen wurden übrigens in den 1980er Jahren angepflanzt, damit die Bonner Altstadt nicht mehr so grau daher kam. Damals wurden zuerst die ganzen historischen Fassaden erneuert, dann die Verkehrslage beruhigt und zu guter Letzt zur Verschönerung japanische Kirschen eingepflanzt. Dass aus dem rosa Blütenmeer inzwischen so ein großer Publikumsmagnet geworden ist, hängt natürlich vor allem mit Instagram und Co. zusammen. Von wegen: „Places to see before you die“ etc..
Die Bäume müssen aber regelmäßig durch neue ersetzt werden. Die Lebensdauer solcher japanischer Kirschen liegt nämlich nur bei ca. 30 Jahren. Wer genau hinsieht, findet auch im Moment einige Lücken in den Alleen. Die alten Bäume werden aber in der Regel durch neue junge Triebe ersetzt – die auch von Anfang an mit um die Wette blühen, aber natürlich schon ein paar Jahre brauchen, bis sie so altehrwürdig daherkommen wie die knorrigen Kirschen nebenan.







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