Man nehme zum lightpainting:

  • eine Kamera mit Langzeitbelichtungsfunktion,
  • ein Stativ (damit die Langzeitaufnahme auch schön scharf wird),
  • eine Taschen- oder Handylampe,
  • einen schönen Hintergrund und
  • einen Begleiter, der spiegelverkehrt in die Luft schreiben kann. Das ist ganz wichtig, denn ‚richtig herum‘ in die Luft schreiben führt beim Bild sonst dazu, dass die Schrift dort spiegelverkehrt erscheint ;).

Das mit dem spiegelverkehrt Schreiben ist übrigens gar nicht so einfach. Auch die Buchstaben möglichst gleich groß und auf derselben Höhe zu schreiben und nicht versehentlich zwei bis fünf übereinander zu schreiben, ist echte Konzentrationssache. Als ‚Schreiberling‘ sieht man schließlich nicht, was die Person hinter der Kamera sieht und die Kamera aufnimmt.

Wir haben’s hier mal mit meinem Logoschriftzug vor den Kölner Kranhäusern probiert. #2beealive

Ich habe hier die Livecomposite-Funktion meiner Olympus O-MD E-M1 Mark ii benutzt – die Belichtung manuell so angepasst, dass das Bild insgesamt nicht zu dunkel oder zu sehr belichtet wird. Und dann ist das großartige an dieser Funktion, dass man auf dem Display live sehen kann, wie sich das Bild verändert. Nach und nach ist hier also mein Logoschriftzug 2beealive im Bild erschienen und im Hintergrund haben zusätzlich die Front- und Rücklampen eines vorbeifahrenden Schiffes und der Aufzug des mittleren Kranhauses Lichtspuren im Foto hinterlassen.

Und wenn übrigens noch eine dritte Person dabei ist, wird’s richtig lustig: Die kann nämlich ein ‚making of‘-Video von dem ganzen Spaß filmen ;):

Lightpainter: Freddy; Kamerakind: Chris.

Fazit: Lightpainting zum Sonnenuntergang mit den richtigen Leuten ist sehr lustig und als kleiner Fotospaß nur zu empfehlen ;)!

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