Ich liebe Sonnenuntergänge. Sie verzaubern die Welt. Mal färben sie den Himmel gelb, mal orange, mal rot. Manchmal vermischen sich die Farben. Dann kommen auch noch Lila- und Blautöne dazu. Manche Sonnenuntergänge sorgen eher für pastelliges Licht.

Sonnenuntergang Köln-Deutz. Der Himmel heute mal in Pastelltönen.

Manche Sonnenuntergänge lassen den Himmel brennen.

‚burning sky‘ Kölner Kranhäuser.

Am tollsten finde ich Sonnenuntergänge mit einem insgesamt schön klaren Himmel, über den aber ein paar Wolken ziehen. Bei Langzeitbelichtungen wirken sie dann wie Wattefäden, die vorsichtig auseinander gezogen werden.

Wer bei Tageslicht – bzw. bei Restsonnenlicht – Langzeitbelichtungen machen möchte, sollte mal über einen ND-Filter nachdenken, wenn er noch keinen hat. Großartige Erfindung. Der Lichteinfall ins Objektiv wird heruntergeschraubt, so dass die Belichtungszeit verlängert werden kann, ohne dass das Bild komplett überbelichtet wird – oder sogar einfach nur noch weggeblitzt und weiß aussieht. Durch ND-Filter können auch bei (gleißendem) Sonnenlicht Langzeitbelichtungen und so auch Bewegungen sichtbar gemacht werden. Zum Beispiel die Bewegung von Wolken, die über den Himmel ziehen. Sie werden dann seidig, genau wie fließendes Wasser.

Langzeitbelichtung Sonnenuntergang Kölner Kranhäuser.

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